Solarteur

26. August 2010

Wir möchten hier noch einmal explizit darauf hinweisen, das nicht jeder (Solar-)Anlagenerrichter ein Solarteur ist. Der Solarteur ist ein, auf europäischer Ebene eingeführter neuer Beruf mit der entsprechenden Ausbildung, Abschlussprüfung und Zertifikat bzw. Urkunde.

Solarteururkunde

Solarteururkunde


Der Begriff selbst ist geschützt. Auch wenn der Solarteur in Deutschland – auf Grund des Handwerksrechts – keinen eigenständiger Beruf, sondern nur eine Zusatzqualifikation darstellt, kann und darf sich auch hier nur der geprüfte Handwerker so bezeichnen.

NoGo´s bei PV-Anlagen

08. August 2010

NoGo´s bei PV-Anlagen

Mit der wachsenden Akzeptanz und Verbreitung von PV-Anlagen auch in unserer Region und der daraus resultierenden steigenden Zahl der Anbieter fallen uns immer wieder Solarinstallationen auf, die von mangelndem Fachwissen oder extremer Gier der entsprechenden Anbieter zeugen:

1. Solaranlagen auf Dächern aus (Asbest-) Faserzement

Für asbesthaltige Dacheindeckungen bzw. Fassadenelemente wird nur in absoluten Ausnahmefällen eine Genehmigung zur Installation erteilt. Die Regelungen sind Länderspezifisch. Ob eine Bedachung aus Asbestzement besteht, kann anhand des Herstellungsdatums eines Dachs, einer Anfrage bei der Herstellerfirma oder mit einer Materialprobe geklärt werden. Bei nach 1991 eingedeckten Dächern kann davon ausgegangen werden, dass in dem Material kein Asbest enthalten ist. Letztendlich kann nur eine Prüfung Gewissheit verschaffen.

Die Montage einer Photovoltaik-Anlage auf einem Asbestdach ist ohne die erforderliche Ausnahmegenehmigung, auch bei Ausführung durch Privatpersonen eine bußgeldpflichtige Ordnungswidrigkeit und kann im Falle grober Fahrlässigkeit sogar als Straftat bewertet werden. Gegebenenfalls kann die zuständige Ordnungbehörde
einen Rückbau der Anlage verlangen.

2. Anlagen auf Steildächern mit Nordausrichtung

In letzter Zeit immer wieder gerne gesehen, aber absolut sinnfrei: Anlagen auf Steildächern mit Nordausrichtung. Selbstverständlich kann man auch auf flach
geneigten Dächern, die keine Südausrichtung haben ganz passable Erträge (ca. 800-850 kWh/kWp) erzielen, aber auf (Nord-) Steildächern haben PV-Anlagen nichts zu suchen, auch wenn die Anbieter mit `speziellen, für diese Dächer hergestellte Modulen´ argumentieren!

3. Montagen ohne Sicherheitsausrüstungen

Man kann natürlich wesentlich günstiger anbieten, wenn man auf Schutzgerüste verzichtet. Im Zweifelsfall lassen sich diese Firmen von Ihren Mitarbeitern auch noch eine Erklärung unterschreiben, das Sie im Falle eines Unfalls eigenverantwortlich gehandelt haben…

Die Firma MHS Solarbau distanziert sich von solchen Machenschaften. Wir handeln fair und verantwortlich gegenüber unseren Kunden und Mitarbeitern!

Marktanreizprogramm & Vorhaben der Klimaschutzinitiative gestoppt

04. Mai 2010

Der Deutsche Bundestag hatte mit dem Bundeshaushalt 2010 eine qualifizierte Haushaltssperre beim Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien beschlossen. Das Bundesumweltministerium hat sich in den vergangenen Wochen intensiv um eine Aufhebung dieser Haushaltssperre bemüht und einen entsprechenden Antrag beim Bundesfinanzministerium gestellt. Die Weiterleitung dieses Antrags an den Haushaltsausschuss wurde vom Bundesfinanzministerium jetzt abgelehnt.

Die Haushaltssperre hat die Einstellung der Förderung für Solarkollektoren, Biomasseheizungen und Wärmepumpen zur Folge. Auch die Programme, die das Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert, sind davon betroffen.

Konkret bedeutet das: Ab sofort können für Solarkollektoren, Biomasseheizungen und Wärmepumpen keine Investitionszuschüsse mehr gewährt werden. Mit den Förderanträgen, die in diesem Jahr bereits beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingegangen sind, sind die für 2010 noch zur Verfügung stehenden Fördermittel bereits aufgebraucht. Ab sofort können daher auch keine neuen Förderanträge mehr entgegengenommen werden.

Die Sperrung der Haushaltsmittel hat auch Auswirkungen auf die Programme der Nationalen Klimaschutzinitiative. Das Förderprogramm für kleine Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung (Mini-KWK) und das Programm zur Förderung von Klimaschutzprojekten in Kommunen müssen sogar rückwirkend gestoppt werden, da schon mit den bereits bewilligten Anträgen das Budget, das für 2010 zur Verfügung steht, voll ausgeschöpft wird. Rückwirkend heißt, dass Anträge, die aus dem vergangenen Jahr vorliegen und noch nicht bewilligt worden sind, nicht mehr genehmigt werden können. Die Förderung von kommunalen Klimaschutzprojekten kann erst 2011 weiter fortgeführt werden, unter der Voraussetzung, dass im kommenden Jahr wieder Haushaltsmittel verfügbar sind.

Auch das gemeinsame Förderprogramm mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium zur
Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau ist von der
Haushaltssperre betroffen. Auch hier können keine neuen Anträge mehr entgegen genommen werden.

© Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)

BEE und BSW-Solar kritisieren aktuelle EE-Kostendebatte

25. März 2010

Der Dachverband der Erneuerbaren Energien BEE (BSW-Solar im Vorstand) und der BSW-Solar bewerten die jüngste Debatte um vermeintlich steigende Strompreise durch den verstärkten Ausbau der Erneuerbaren Energien als verfehlt und interessengeleitet. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien bringe dem einzelnen Bürger wie auch der Gesellschaft insgesamt dauerhaft erhebliche finanzielle Vorteile.

Die Verbände verweisen in diesem Zusammenhang auf den Kostensenkungseffekt von EE an der Strombörse. Zudem hätten die Erneuerbaren Energien allein im Stromsektor im vergangenen Jahr 71 Mio. Tonnen CO2 und damit externe Kosten für Klima- und Umweltschäden in Höhe von rund 5 Milliarden Euro vermieden.

Immer wieder werden Horrorzahlen lanciert, um die Erneuerbaren Energien zu diskreditieren, um Einfluss auf die aktuelle EEG-Debatte zu nehmen und sicherlich auch, um von den Problemen konventioneller Energieproduktion abzulenken.

Grundlage der aktuellen Diskussion ist eine Schätzung aus dem Hause Vattenfall. Diese geht selbst von einer großen Unsicherheit bei der Vorhersage der künftigen EEG-Umlage aus. So seien neben der Einspeisung aus Erneuerbaren Energien auch die Entwicklung des Börsenpreises und des Stromverbrauchs noch nicht absehbar.

Während einige Medien das Maximalszenario aufgegriffen haben und daraus mehr als eine Verdopplung der EEG-Umlage von aktuell 2,05 Cent pro Kilowattstunde bis 2011 in ihre Berichte aufnahmen, geht Vattenfall selbst im mittleren Szenario offenbar von einem Anstieg deutlich unter einem Cent aus. Hierbei ist weiterhin ein sehr niedriger Börsenpreis angenommen. Steigt dieser wieder auf das Niveau von 2008, fällt die Umlage geringer aus. Nach Berechnungen des BSW-Solar würde die EEG-Umlage selbst bei einem PV-Zubau, der in den Jahren 2010 und 2011 jeweils etwa doppelt so groß wäre wie im Jahr 2009, um weniger als einen Cent pro Kilowattstunde ansteigen.

Die Höhe der EEG-Umlage hängt direkt von dieser Größe ab. Je niedriger der Strompreis an der Börse, desto höher die Umlage, die sich aus der Differenz der fixen Vergütung für regenerativen Strom und dem an der Börse erzielten Erlös für die produzierten Kilowattstunden berechnet. Eine höhere Umlage muss daher keinesfalls automatisch Strompreiserhöhungen nach sich ziehen, wenn auf der anderen Seite die Börsenpreise sinken. So ist die Erhöhung der EEG-Umlage im Jahr 2010 zu fast 60 Prozent auf die gesunkenen Strompreise an der Börse und die neu eingeführte Veräußerung von EEG-Vergütungen an der Strombörse zurückzuführen. Lediglich rund 40 Prozent der Erhöhung wurden durch den schnelleren Ausbau der Erneuerbaren Energien verursacht.

Viele Versorger haben ihre Preise zu Jahresbeginn erhöht und wieder mal den Erneuerbaren Energien den schwarzen Peter zugeschoben. Die um ein Cent höhere EEG-Umlage sei schuld. Dabei sind die Einkaufspreise für Strom an der Börse von 2008 auf 2009 nach BEE-Recherchen von durchschnittlich 6,6 auf 3,9 Cent pro kWh – also um 2,7 Cent – gefallen. Darauf, dass diese Vorteile an die Kunden weitergegeben werden, warten die Verbraucher seit langem vergeblich.

Nach Berechnungen des Bundesverbandes der Energieverbraucher haben Stromerzeuger und -versorger im Jahr 2009 von jedem Haushaltskunden rund 150 Euro mehr kassiert als drei Jahre zuvor für die gleiche Menge Strom. Davon seien gestiegene Beschaffungskosten sowie Steuern und Abgaben bereits abgezogen. Für diese intransparenten und nicht nachvollziehbaren Preissteigerungen haben die Verbraucher keinerlei Gegenleistung erhalten.  (Quelle: BSW-Solar)

Wir sind umgezogen!

11. März 2010

Hallo liebe Besucher und Leser!

Wie Ihr unschwer erkennen könnt, hat sich einiges geändert:  Wir sind mit unserem “MHS-Solarshop” (mhs-solarshop.de) umgezogen. Wir haben ein anderes Shopsystem – welches uns mehr Möglichkeiten eröffnet – und damit auch einen anderen Anbieter (ich glaube, es heisst neudeutsch Hoster) der uns hervorragend betreut. Wir möchten uns auf diesem Wege bei Herrn Michael Zitzmann und seiner Firma ZMM-Webdesign bedanken, der das Template auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten und mit seinen besonderen Kenntnissen den Umzug wesentlich erleichtert hat. Wir freuen uns auf die Zukünftige zusammenarbeit!

Das alte Shopsystem bleibt erhalten. Unter dem Logo “Der Solarlogger-Shop” (www.solarlogger-shop.com) werden wir Ihnen eine kleineres Sortiment für die `Nachsorge´ anbieten. Speziell Artikel zur Anlagenüberwachung,  zur Datenerfassung und zum Feintuning werden wir dort platzieren.

Natürlich ist jetzt noch nicht alles “trockenen Tüchern” – Sie werdem bestimmt noch einige Fehler auf beiden Shops finden: Rechtschreibfehler können Sie sammeln und behalten – bei Bugs im generellen Ablauf des Handlings sind wir sehr dankbar, wenn Sie uns diese umgehend mitteilen!

Ebenfalls willkommen sind uns Verbesserungsvorschläge zu unseren englischen Übersetzungen, cause nobody is perfect – but we are able and willing to learn!

Ansonsten wünschen wir Ihnen viel Vergnügen auf unseren alten und neuen Web-Seiten!

Das Team vom MHS-Solarshop